Die Freihandelszone von Madeira befindet sich in Caniçal und genießt die gleichen Vorteile wie die Freihandelszone der Azoren. Sie gewährt den Firmen finanzielle Vorteile bei den Zolltarifen, Steuern und dem Transfer. Sie wurde am 08.04.1987 eröffnet und zählte 1988 nur 7 Firmen. Sie wuchs und wurden immer wichtiger bis zum Jahr 2000, mit 6242 registrierten Firmen. Wegen des Kampfes der EU gegen die Steueroasen musste die Freihandelszone ihre Tätigkeiten eingrenzen. Seit 2002 dürfen Finanzfirmen, sowie Versicherungen, sich nicht mehr dort niederlassen. Die Restriktionen führten dazu, dass Madeira an Attraktivität verlor und seitdem schrumpfte die Zahl der registrierten Firmen auf 3630 in 2008. Die Wichtigkeit der Freihandelszone für Madeira lässt sich an Ihrem BIP-Anteil messen: von 16,7% in 1998, wuchs ihr Anteil auf 20,3% in 2004 oder auf 31,2% des Handelsvolumens der Insel.

 

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